Meine Tops & Flops vom ersten Halbjahr 2019 [Rückblick]

Frau Johann lebt noch, ja! Der Blog hier auch! Entgegen aller, die mich in letzter Zeit fragten, ob ich denn auf dem Frau-Johann-Blog überhaupt noch schreibe. Dieses Jahr hat es einfach in sich! Vieles kam zu kurz. Manchmal muss man Prioritäten setzen. "Me cha ned de 5er ond ds Weggli ha!" Aber, ich hatte mir schon lange vorgenommen einen Rückblick vom ersten Halbjahr mit meinen persönlichen Tops und Flops zu verfassen. Oder zumindest einem Teil davon. Et voilà! Soll ich nun zuerst mit den Flops, oder mit den Tops anfangen? Okay, ich beginne mal mit dem schlechteren Teil und zum Abschluss dann das Gute. ;-) 




FLOPS


Der Start ins Neue Jahr


Der Start ins neue Jahr gelang nicht gerade optimal. Gleich drei tragende Aufträge wurden bis in den Frühling verschoben. Ich hatte also ganz schön Druck unter dem Arsch, um die Lücken so kurzfristig zu füllen. (Jaja, als hätte ich sonst keinen Druck unter dem Arsch) Aber wie das so ist, Du kannst Plan A haben, Plan B und noch einen Plan C dazu; - meistens kommt es aber eh anders als geplant. Das Ganze hat sich ja aber zum Glück doch noch ins Gute gewendet. 



Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene paar Schuhe


Vor kurzem lass ich ein Interview von Hans Aregger, einem Bauunternehmer aus meiner Region im WB Wirtschaft. Da fiel mir die Sequenz "Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene paar Schuhe" ins Auge. Falls Du mir auf Instagram @frau.johann folgst, hast Du ja sicher mitbekommen, dass wir uns seit 2018 in einer rechtlichen Auseinandersetzung mit säumigen Kunden befanden. Da diese Kunden Deutsche sind, hat es das Eintreibeverfahren natürlich stark erschwert. Wir waren aber eigentlich ohne Zweifel im Recht, was in den Vorverfahren sogar von den Richtern bestätigt wurde. Unsere Gegenpartei fand jedoch in letzter Minute ein "Schlupfloch" und so unterlagen wir als Bauunternehmer trotzdem. Viele Kosten, welche am Budget gekratzt hatten, weil man ja auch das Entgelt für die Arbeiten nicht bekommen hatte und dazu kein zufriedenstellendes Ergebnis im Gerichtsverfahren. Aus der Sache habe ich aber gelernt und daraus meine Konsequenzen gezogen. Immerhin etwas. 



Plötzlich war die Frieda Schrott


Wer mich kennt weis, dass ich meinen lilalazilusblauen, Seat Ibiza GTI geliebt habe! Viele konnten diese emotionale Bindung aufgrund der Eigenschaften von diesem Fahrzeug aber nie wirklich nachvollziehen. (Das mit den Autos und der emotionalen Bindung ist bei mir aber immer so eine Sache.) Vor allem vom Mann, Bruder und meinem Vater hörte ich häufig Sätze wie: "Du kannst froh sein, wenn ihn jemand abschiesst" oder damals nach der MFK; "Ich würde schauen, dass Du den schnellstmöglichst loswirst"... Natürlich hatte meine "Frieda" ihre Macken. Nicht nur, dass sie mit ihren satten 101 PS viel gesoffen hatte, weil man sie gehörig treten musste, um vom Fleck zu kommen, nein. Frieda hatte viele Macken, - die hatte sie aber jedoch schon seit Beginn unserer über 6-jährigen Freundschaft. Ich bin ja schliesslich auch nicht perfekt. Im März musste ich also von meiner Frieda Abschied nehmen. Aber nicht etwa, weil die Macken überhand nahmen, sondern weil ein Architekt aus der Region ungebremst hinten rein knallte. 3 Autos waren an der Kollision beteiligt und meine Frieda mittendrin. Ablenkung und Handys gehören nun mal einfach nicht ans Steuer! Ob er daraus gelernt hat, sei ungewiss. Eigentlich dachte ich damals ja noch, Frieda könnte man Flicken. (Ernsthaft? Ja!) In diesem Moment war ich wohl nicht wie sonst, realistisch unterwegs. Denn einen Totalschaden von 15'000.- bis 20'000.- wieder zum Guten zu wenden, war ein Ding der Unmöglichkeit. Aber ja, meiner Frieda nachheulen machte es auch nicht besser. 

TOPS

Einmal vor, statt hinter der Kamera


Dass ich gerne fotografiere, das ist kein Geheimnis. Und das meine Models meistens Baustellen, Baumaschinen, Autos, Tiere, die Natur, oder Sonstwas sind, das entgeht wohl auch Niemandem. Natürlich gibt es ab und zu ein Baumaschinen-Selfie, oder sonst ein Bild, welches mein Mann von mir schiesst, - das kommt im Moment jedoch eher noch selten vor. Als ich von Infra Suisse für eine Reportage im B-Magazin angefragt wurde, war ich anfänglich noch etwas skeptisch, da ich mich eher als "unfotogen" bezeichne. Im Nachhinein bereue ich es aber keinesfalls. Es war also einmal eine ganz neue Erfahrung für mich, auf einer Baustelle vor der Kamera zu stehen. Und da der schöne Komatsu die ganze Aufmerksamkeit auf sich lenkt, scheine ich für einmal gar nicht so unfotogen. ;-) Möchtest Du den Artikel lesen? Hier habe ich Dir das B.Magazin verlinkt! 

Ich war nicht schlecht gelaunt, - ich war übelst konzentriert! ;-)


Der Takeuchi und ich


Im Frühling machten wir Aushubarbeiten und da war es soweit, dass ich seit langem wieder einmal einen Bagger bediente. Es war einige Jahre her, als ich das letzte Mal in einem Bagger sass. Und ganz ehrlich; ich hatte das viel einfacher in Erinnerung. Da sagt man(n), dass sowas wie Fahrradfahren ist und man das nie verlernt. Wahrscheinlich trifft dies auf einen einzigen Menschen auf diesem Planeten, - nämlich mich, nicht zu. Mein Können, aufgrund der fehlenden Praxis hat mich also nicht vom Hocker gehauen, auch wenn der Aushub dort landete wo er sollte. Mein Mann, der natürlich der Profi-Maschinist ist, machte meine Arbeitsweise mit seinen Sprüchen und Weisheiten auch nicht speditiver. Im Gegenteil, sowas macht mich immer nervös und erinnert mich an die LAP, wo drei Typen hinter einem stehen und jeden Handgriff beobachten. Trotzdem es war ein Highlight und das Positivste an dem Ganzen war, dass der Takeuchi überlebte und nach 2 Tagen alles noch dran war. Aber wer weis, vielleicht werden der Takeuchi und ich beim nächsten Mal Freunde?! 

Château? Château Gütsch! 

Château Gütsch war mir natürlich schon immer ein Begriff. Dieses Hotel, am Hügel in Luzern, welches wie ein Schlösschen aussieht. Ich habe eine Schwäche für schöne Hotels und so oft hatte ich mich schon gefragt, wie es wohl dort im Innern so aussieht? Als ich eine Event-Einladung von LUSH bekommen habe und las, dass der Event im Châuteau Gütsch stattfindet, war ich als absoluter LUSH-Fan also nicht nur wegen LUSH ganz aus dem Häuschen. Schon der Weg, welcher zu der Suite führte wo das Event stattfand, war ein Erlebnis. Die Suite mit dem Badezimmer, in welchem man von der Badewanne aus über Luzern sieht, war dann noch einmal ein Highlight, von der Aussicht ganz zu schweigen. Atemberaubend, stilvoll und dazu tolle Produkte, - was will Frau mehr?! LUSH gepaart mit Chateau Gütsch, war definitiv der beste Event, bei welchem ich in all den Jahren als Blogger dabei war. 


Und mit dem schönen Ausblick vom Château Gütsch sind wir am Ende meiner Tops & Flops des ersten Halbjahres im 2019 angekommen. Hast Du Tops und Flops in der ersten Jahreshälfte? 

Es handelt sich um unbezahlte Produktplatzierungen/Werbung. 
Es besteht keine Kooperation mit den erwähnten Marken/Namen. 





















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