Die 1. Baustelle [Feuchtigkeit im Keller bzw. Untergeschoss]

Heute will ich Dir einen kleinen Einblick in unsere, damals allererste Baustelle, deren Problematik und der (eigentlich ganz einfachen) Lösung geben. Dazu möchte ich sagen, dass man die erste Baustelle, welche man für das eigene Unternehmen ausführen durfte, stets in Erinnerung trägt und diese, - zumindest für mich persönlich, eine grosse Bedeutung hat. Glücklicherweise hatten wir damals den Zuschlag für die Arbeiten sogar schon vor dem offiziellen Start unserer Unternehmung erhalten. Somit hatte diese Baustelle auch (neben anderen Gegebenheiten zu diesem Zeitpunkt) im Bezug auf die Gründung einen sehr grossen Einfluss und bestätigte uns zusätzlich, die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben. 




Wie Du dem Titel entnehmen kannst, ging es bei unserer ersten Baustelle in erster Linie um die Feuchtigkeit im Keller, bzw. im Untergeschoss des Gebäudes. Ich möchte auf dieses Thema etwas näher drauf eingehen, da die Erfahrung zeigt, dass es einige Hausbesitzer gibt, welche mit dieser Problematik zu kämpfen haben. Die einen nehmen diese Feuchtigkeit im Keller zwar hin und stellen dann in diesem Fall keine heiklen Gegenstände in diese Bereiche, - die anderen im Gegenzug möchten aber etwas dagegen unternehmen. Diese Feuchtigkeit könnte im Übrigen, je nach Ausmass, noch weitere Probleme mit sich bringen und somit nicht nur im Keller, sondern allgemein auch für Feuchtigkeit in den Wohnräumen sorgen. (Diesen Fall hatten wir nämlich in der Tat auch schon, dass die Feuchtigkeit nicht nur im UG, sondern auch im EG ein Problem war.) Da es sich bei diesem Objekt hier um ein Spital handelte und der Keller genutzt wurde um verschiedene Dinge einzulagern, war es in diesem Fall aber schon fast nahe liegend, dass die Eigentümer früher oder später etwas gegen diese Feuchtigkeit tun wollten. 




Wie bei praktisch jedem Problem muss man immer zuerst die Ursache eruieren. Bei diesem Objekt, war das Problem, dass die Aussenwand nicht gegen die Feuchtigkeit abgedichtet war. Auch das Wasser wurde dazu bei Regenfällen nicht von der Fassade weggeleitet. Natürlich gibt es noch andere plausible Möglichkeiten für eine Feuchtigkeit im Keller, aber in diesem Fall war das Problem relativ schnell klar und die Lösung lag auf der Hand. Nachdem wir ein Stück von der Fassade freigelegt hatten, bestätigte sich die erwähnte Ausgangslage. So hiess es für uns die Umgebung rückzubauen und die ganze Länge der Fassade mit dem Bagger (teilweise auch von Hand) freizulegen, damit wir die entsprechenden Massnahmen treffen konnten. Der Fassadenbereich im Terrain musste komplett freigelegt werden. Nach diesem Schritt wurde die Aussenwand gereinigt und für die nächsten Schritte vorbereitet. 


Noppenbahn über Bitumen-Beschichtung

Nach der Reinigung wurde der Fassadenbereich mittels einer Bitumen-Beschichtung abgedichtet. Der Auftrag dieser Beschichtung wurde nach dem ersten Auftrag ein zweites mal wiederholt. Nach der "Trocknungszeit" wurde dann auf die ganze Länge eine Noppenbahn angebracht, welche das Wasser zusätzlich abweist. Die wichtigsten Arbeiten, das Abdichten der Mauerwerks, waren also nach diesen Arbeitsschritten vorerst getan. Zusätzlich, damit in Zukunft das aufstauende Wasser minimiert werden konnte, wurde auf die Länge des Mauerwerks eine Sickerwasserleitung bzw. Drainage erstellt. Hierzu verlegten wir Polypropylen-Rohren (SN 8) und erstellten eine Sickerpackung mit Vlies und Bölli (32/50mm). Nach diesen Arbeiten konnte der Aushub dann wieder eingebracht, schrittweise verdichtet und die Umgebung, - welche in diesem Zuge auch gleich noch teilweise erneuert wurde (Betonsteinflächen, Belag, Bankette etc.) wieder angepasst werden. Gerne möchte ich betonen, dass es natürlich noch andere Ausführungsarten gibt, ein Feuchtigkeitsproblem zu beheben. Die Art unserer gewählten Ausführung, war in diesem Fall aber die naheliegendste. 

Ich persönlich bin ja der Meinung, dass man solche Probleme immer an der Wurzel packen und von Anfang an richtig, bzw. fachmännisch beheben lassen sollte. Langfristiges Denken ist in solchen Fällen nie verkehrt, auch wenn solche Vorkehrungen bei einem professionellen Anbieter immer etwas kosten. Aber dafür wird der Ursprung des Problems und die Feuchtigkeit nachhaltig beseitigt und man hat, - wie jetzt in unserem Fall hier, zukünftig Ruhe. Dass sich der Eigentümer dann anderen Dingen widmen kann und zufrieden ist, ist für uns als Betrieb ja mitunter immer einer der wichtigsten Punkte. 

Dieser Artikel enthält unbezahlte Produktplatzierungen/Werbung und steht in keinerlei Verbindung mit den sichtbaren Firmen/Herstellern. 

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